Chronik

Diese Chronik basiert auf einer Informationssammlung zur Festschrift „100 Jahre Sportvereinigung Quierschied“ aus dem Jahr 2005. Der Dank gilt an das Festzeitschrift-Team mit Reiner Dillenburger, Dieter Leinenweber, Patrik Martin, Heribert Maurer, Peter Müller und Armin Quinten. Die Informationen ab 2003 werden von Sebastian Zenner zusammengetragen.

Wir freuen uns jederzeit über Hinweise, Korrekturen, Bildmaterial und ähnliches, um unsere Chronik zu verbessern oder auszuweiten. Wenn Sie etwas wissen oder besitzen, das uns dabei helfen könnte: Melden Sie sich einfach bei uns!

Hier finden sie die Liste aller Trainer seit 1927.

Die Zeit von 1905 bis 1910
Sport Klub Viktoria 1906Die Gründung des ,,Sportclub’s Viktoria Quierschied“ erfolgte im Jahr 1905 auf Initiative des damaligen Spieler Karl José, der vom damaligen Fußballverein Malstatt (heute 1. FC Saarbrücken) nach Quierschied kam. Er war beim Neubau des damaligen Quierschieder Elektrizitätswerk als Monteur beschäftigt. Gespielt wurde in ,,Geßners Wies“ (im heutigen Quirinsborn). 1905 wurde gegen die ebenfalls neu gegründete Hellas Bildstock das erste Freundschaftsspiel ausgetragen. Einen geordneten, regelmäßigen Spielbetrieb gab es damals noch nicht. Vereinslokal war schon 1905 das Gasthaus Högel.

Foto der Anfangszeit. Von links nach rechts: Schneider Hermann, Baltes Jakob, Alger Alois, Pitz Peter, Frantz Wilhelm, Martin Willi, Bost Nikolaus, Britz H., Martin Wilhelm, Geßner Emil, Franz Oskar.

Foto der Anfangszeit. Von links nach rechts: Schneider Hermann, Baltes Jakob, lger Alois, Pitz Peter, Frantz Wilhelm, Martin Willi, Bost Nikolaus, Britz H., Martin Wilhelm, Geßner Emil, Franz Oskar.

Im Jahre 1909 wurde am Weiher ein weiterer Quierschieder Fußballverein gegründet; die ,,Borussia Quierschied“. Gründungs- und Vereinslokal war das Gasthaus Strauß. Die Gründer, Funktionäre und Spieler waren vornehmlich Bergarbeiter. Auch für die ,,Borussia Quierschied“ gab es keinen geeigneten Platz zum Fußballspielen. So spielte man an verschiedenen Orten, zum Beispiel an der alten Berghalde oder auf der oberen Paulsburg.

Die Zeit von 1911–1920
In der Zeit von 1911 bis 1918 wurde der Spielbetrieb durch den Beginn des 1. Weltkrieges 1914 anfangs eingeschränkt weiter betrieben, kam jedoch mit zunehmender Zeit immer mehr zum Erliegen. Ein Jahr nach Ende des 1. Weltkrieges nahm die „Viktoria Quierschied“ den Spielbetrieb wieder auf. Das Vereinslokal Högel war damals auch das Vereinslokal des Turnvereins Quierschied. Durch diesen Berührungspunkt (gemeinsames Vereinslokal) kam man damals zur Einsicht, beide Vereine zusammenzuführen. Im Mai 1919 wurde aus dem Zusammenschluss der „Viktoria Quierschied“ und des ,,Turnvereins Quierschied“ der „Turn- und Spielverein Quierschied“. Ebenfalls, als dritter im Bunde, schloss sich die ,,Hansa Quierschied“ dem „Turn- und Spielverein“ an. Nähere Info’s über die ,,Hansa Quierschied“, die auf der Glashütte gegründet wurde, liegen leider nicht vor. 1920 schloss sich der „Turn- und Spielverein Quierschied“ dem Süddeutschen Fußballverband an. Dadurch wurde ein geregelter Spielbetrieb nach und nach möglich.
Der Spielbetrieb wurde damals auf einer Wiese neben unserem heutigen Sportplatz Franzenhaus ausgeübt. Die Wiese hatte ein starkes Gefälle und war für einen normalen Spielbetrieb nicht geeignet. Da die damalige Eigentümerin des Geländes, die Kath. Kirchengemeinde Quierschied nicht bereit war das Gelände zu verkaufen, pachtete der Turn- und Spielverein Quierschied unter tatkräftiger Mithilfe der Gemeinde Quierschied ein daneben liegendes Waldstück, das Gelände des heutigen Sportplatz „Am Franzenhaus“. Ebenso nahmen die „Borussen“ nach dem Ende des 1. Weltkrieges den Spielbetrieb wieder auf. Auch sie traten 1920 dem Süddeutschen Fußballverband bei. Die Spielstätte der „Borussen“ war die Berghalde der Grube Maybach.

Die Zeit von 1921-1930

Meistermannschaft der B-Klasse 1927 von links nach rechts: Hoffmann Fritz, Joh. Klär, Schmidt Georg, Stenger Joh., Schorr Ewald, Strauß Willy, Baltes Fritz, Schaum Willy, Martin Bernhard, Stenger Max, Maurer Heinrich, Croon Joh., Hilgert Joh.

Meistermannschaft der B-Klasse 1927 von links nach rechts: Hoffmann Fritz, Joh. Klär, Schmidt Georg,
Stenger Joh., Schorr Ewald, Strauß Willy, Baltes Fritz, Schaum Willy, Martin Bernhard, Stenger Max,
Maurer Heinrich, Croon Joh., Hilgert Joh.

In den Jahren 1921 und 1922 wurde von den damaligen Vereinsmitgliedern in relativ kurzer Zeit der heutige Sportplatz in mühevoller Arbeit erbaut. 1922 war es dann soweit. Im Rahmen eines Sportfestes wurde die Anlage ihrer Bestimmung übergeben. Gegner unseres Turn- und Spielvereines war die „Union Ludwigshafen“. Mit dem Bau des Hartplatzes war die Voraussetzung für einen geordneten Spielbetrieb gegeben. In kurzer Zeit wurden wir mehrfach Meister und spielten in der A-Klasse. 1925 machte die Entscheidung der Deutschen Turnerschaft, Turn- und Sportvereine zu trennen, auch in Quierschied nicht halt. In diesem Jahr trennten sich aufgrund dieses Beschlusses der Turn- und Sportverein Quierschied. Fortan gingen beide Vereine getrennte Wege. Die Fußballer spielten nun unter dem Namen „Spielverein Quierschied“ weiter. Auch die „Borussen“ aus Quierschied waren sportlich sehr erfolgreich. In den Jahren 1925 – 1927 wurde man Meister und stieg von der C-Klasse in die damalige B-Klasse und 1927 sogar in die A-Klasse auf. Nun spielten zwei Quierschieder Vereine in der A-Klasse. Die große Rivalität der beiden Vereine führte zu spannenden Derby’s und auch zu weitreichenden Intrigen. Dies sollte sich jedoch später ändern. Bereits damals merkten die Verantwortlichen der „Borussen“ und des „Spielvereins“, dass diese Konstellation keine Zukunft hat. So kam es 1929 zum Zusammenschluss beider Vereine unter dem jetzigen Namen ,,Sportvereinigung Quierschied“.
Zu guter letzt gab es in Quierschied auch noch einen dritten Fußballverein. Die „DJK Quierschied“ wurde 1921 gegründet. Den geordneten Fußballbetrieb nahm die ,,DJK“ jedoch erst 1927 auf. Die ,,DJK“ war ein Zusammenschluss von mehreren Sportarten. Die ,,DJK“ war im Deutschen Reich eine eigene Organisation und gehörte nicht zum Deutschen Fußballverband. Sie stand den katholischen Jugendverbänden nahe.

Die Zeit von 1931 – 1940
Nach dem Machtergreifung der Nazis wurden die katholischen Jugendverbände verboten. Dies hatte zur Folge, dass die ,,DJK“ in diesem Zusammenhang aufgelöst wurde. Dadurch wechselten viele Spieler der „DJK“ zur Sportvereinigung Quierschied über. Damit wurde aus den diversen Fußballvereinen ein Großverein: die Sportvereinigung Quierschied.
Schon im ersten Jahr (Spielsaison 1929-1930) der Sportvereinigung Quierschied konnte die Meisterschaft errungen werden. In den dreißiger Jahren erfolgte die „erste Glanzzeit“ der Sportvereinigung. Unter dem damas bekannten Trainer Hans Jochem „Fubbes“ konnten Anerkennung und sportlicher Erfolg in der gesamten Region errungen werden. Unvergeßlich für Insider sind die Aufstiegsspiele mit so namhaften Mannschaften wie Trier, Homburg, Zweibrücken oder VFR Kaiserslautern. Einmalig das Spiel in Kaiserslautern bei dem vom damaligen Vorstand ein Sonderzug für ca. 600 Fans geordert wurde. In dem Aufstiegsspiel gegen die Elf aus Völklingen erreichten wir vor über 4.000 Zuschauer ein 1:1 Unentschieden. In diesem Jahrzehnt (ab 1930) wurde auch eine Jahrzehnte lange Freundschaft mit der SV Hattersheim (bei Frankfurt) gegründet. 1938 wurde in einer neuen Klasseneinteilung erneut die Meisterschaft in der damals zweithöchsten Klasse erreicht. In den Aufstiegsspielen zur damals höchsten Gauliga konnte der Aufstieg jedoch nicht erreicht werden. Der Ausbruch des 2. Weltkrieges am 1. September 1939 brachte den Spielbetrieb in der Bezirksliga wieder kräftig durcheinander. Da einige Vereine aufgrund des Krieges keine Mannschaften melden konnten, war ein regulärer Spielbetrieb wiederum nicht möglich.

Meistermannschaft von 1938: von links: Huwer, Müller A., Müller O., Stenger W., Baltes Fritz, Flamann, Messinger, Rinder, Dillenburger, Schaum P., Szesnie, Jochum G., Hager, Kurz, Jochum W., Veith, Schaum A., Lorisa, Haßdenteufel, Weich, Thomas Kasper, Dinger, unbekannt, unbekannt, Thull.

Meistermannschaft von 1938: von links: Huwer, Müller A., Müller O., Stenger W., Baltes Fritz, Flamann,
Messinger, Rinder, Dillenburger, Schaum P., Szesnie, Jochum G., Hager, Kurz, Jochum W., Veith, Schaum
A., Lorisa, Haßdenteufel, Weich, Thomas Kasper, Dinger, unbekannt, unbekannt, Thull.

Die Zeit von 1941–1950

Im Spieljahr 1940–1941 spielte die Bezirksliga wieder komplett. Unsere Mannschaft wurde Meister und spielte wiederholt um den Aufstieg in die Gauliga. Die folgenden Aufstiegsspiele standen schon im Zeichen des geplanten Rußlandfeldzuges. Einige unserer Spieler standen nicht mehr zur Verfügung und mit einer dezimierten Mannschaft war der Aufstieg nicht zu schaffen. Bis 1943 konnte der Spielbetrieb mit Jugendspielern und älteren Spielern aufrecht erhalten werden. Danach war wie bei den meisten anderen Vereinen ein geregelter Spielbetrieb nicht mehr möglich.
Nach den Wirren und dem Ende des 2. Weltkrieges 1945 versuchten wir wieder einmal den Neuanfang. Von den ehemaligen Spielern waren viele gefallen bzw. schwer verletzt worden. Andere fanden sich in Gefangenschaft wieder. Zudem fehlten die Voraussetzungen um wieder Fußball zu spielen.

Unser damaliger Spieler Peter Schaum wurde 1948 für sein 1000. Spiel geehrt.

Unser damaliger Spieler Peter Schaum wurde 1948 für sein 1000. Spiel geehrt.

Es gab in dieser schwierigen Zeit weder Fußbälle noch Trainingsmaterial usw. Auch musste jedes Spiel von der damaligen französischen Militärbehörde genehmigt werden. Nachdem Bälle gehamstert wurden, Oberhemden in Trikots umgewandelt wurden und Arbeitsschuhe zu Fußballschuhen umfunktioniert wurden trafen wir uns im Oktober 1945 in Bildstock zu unserem ersten Freundschaftsspiel nach dem 2. Weltkrieg. Genau wie in unserem Gründerjahr 1905 spielten wir wieder gegen Hellas Bildstock.Im Jahre 1946 wurde mit dem Einvernehmen der französischen Militärbehörde der Landessportverband gegründet. Unter dieser Voraussetzung war es wieder möglich, einen geregelten Fußballbetrieb nach zugehen. Die Einteilung der Spielklassen richtete sich nach den Vorgaben vor dem 2. Weltkrieg. Unser Verein wurde in die damals höchste Liga, die Landesklasse eingeteilt. Hier spielten namhafte Vereine wie Saar 05 Saarbrücken, Sportfreunde Saarbrücken, Röchling Völklingen oder ASC Dudweiler. Der bisherige provisorische Vorstand wurde durch einen gewählten Vorstand ersetzt. Auch musste der bisher gültige Vereinsname geändert werden. Der Verein hieß ab sofort Fußballverein Quierschied. Aus der Landesklasse mußten wir uns jedoch schon im ersten Jahr nach der Neugründung verabschieden und stiegen in die nächst tiefere Klasse, die damalige „Ehrenbewährungsklasse“ ab. Im Oktober 1947 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Zu diesem Vorstand gehörten die Funktionäre Karl Theres, Fred Niklas und Emil Maurer; Persönlichkeiten die den Verein über Jahrzehnte hinweg prägen würden. Zu ihren ersten Aufgaben gehörten die Arbeiten zu einer lückenlosen Zaunanlage rund um unser Sportplatz. So konnten erstmals alle Zuschauer erfasst werden. 1948 wurde die Spieldecke erneuert.

Die Zeit von 1951–1960

Meistermannschaft von 1956/57: Hintere Reihe von links: Alois Lenhard, Werner Kopp, Hermann Schaum, Josef Martin, Helmut Scheidt, Leo König. Mittlere Reihe von links: Alois Thomas, Edgar Quinten, Heinz Lovisa, Kurt Schröder, Heini Maurer. Kniend: Paul Scherer, Walter Seel, Viktor Lay.

Meistermannschaft von 1956/57:
Hintere Reihe von links: Alois Lenhard, Werner Kopp, Hermann Schaum, Josef Martin, Helmut Scheidt, Leo König. Mittlere Reihe von links: Alois Thomas, Edgar Quinten, Heinz Lovisa, Kurt Schröder, Heini Maurer. Kniend: Paul Scherer, Walter Seel, Viktor Lay.

Nachdem die Umbaumaßnahmen auf dem Sportplatz abgeschlossen waren, machte sich der Vorstand daran, auch für Umkleidekabinen zu sorgen. Ebenso wurde der Bau eines Sportheimes vorangetrieben. Diese Baumaßnahmen wurden bereits 1951 beendet.
Desweiteren wurde der Sportplatz auf die genormten Maße erweitert. Durch diese Maßnahmen waren wir einer der ersten Vereine des Saarlandes, die eine solch optimale Sportanlage zur Verfügung hatten. Die Ehrenbewährungsklasse wurde wieder in die Bezirksklasse umbenannt. Wir spielten zu dieser Zeit langjährig in dieser Klasse. Durch eine neue Satzung des Vereines konnten sich die damaligen Sparten Billard, Schach, Boxen, Tischtennis, Turnen und Radfahren als Vereine selbständig machen. Handballer und Leichtathleten blieben in dem alten Verein, der auch wieder den Namen Sportvereinigung Quierschied annahm. Unsere Mannschaft spielte in den Jahren bis 1953 in der Bezirksliga Ost. Die Spiele um den Saarlandpokal jedoch gingen in die Annalen der Sportvereinigung Quierschied ein. Nachdem unsere Mannschaft Vereine wie Merchweiler` Theley und die Vertragsspieler aus Hühnerfeld aus dem Pokal geworfen hatte, spielten wir in Dudweiler in einem Wiederholungsspiel gegen die Sportfreunde Saarbrücken. Jetzt waren wir in der Schlußrunde. Im Sommer 1953 trafen wir auf den damaligen deutschen Vizemeister, den 1. FC Saarbrücken. Vor 5.000 Zuschauern kamen wir nach einem tollen Spiel zu einem gerechten 0:0. Auf die fällige Verlängerung wurde aufgrund einer Verletzung einer unserer Spieler verzichtet. In dieser Mannschaft spielten: Wagner, Scherer, Lay, Merl, Zart, Thomas, Deutsch, Schaum, Lovisa, Schröder, Göbel. In diesem Jahr schafften wir erneut den Aufstieg in die Landesliga, die damals höchste Liga im Amateurfußball.
Durch den Aufstieg des ASC Dudweiler in die ll.Vertragsspielerliga war in der Landesliga ein Platz frei geworden. Um diesen Platz stritten die beiden Zweiten der Bezirksklassen (Quierschied` Bezirksliga Ost und Großrosseln, Bezirksliga West) sowie die beiden Tabellenletzten der Landesliga (Wiebelskirchen und Erbach). Die Qualifikationsspiele wurden im k.o.-System ausgetragen. Nachdem wir Erbach und Wiebelskirchen (gewann vorher gegen Großrosseln) ausgeschaltet hatten, waren wir wieder in der Landesliga. Das Jahr 1952/1953 gilt als eines der sportlich erfolgreichsten Jahre der Sportvereinigung Quierschied. Die Saison 1953/54 wurde jedoch von dem wiederholten Abstieg aus der Landesliga überschattet. Nachdem die Mannschaft sich im Umbruch befand und einige Spieler durch Verletzungspech teilweise über Monate nicht eingesetzt werden konnten, hatten wir keine Chance und stiegen in die Bezirksliga ab. So führten wir beispielsweise im letzten entscheidenten Spiel in Dillingen früh mit 2:0. Am Ende hieß es jedoch 6:2 für Dillingen und wir stiegen mit einem Punkt Rückstand ab. Im Jahr 1955/56 wurden wir mit einer neuen, hungrigen Mannschaft 2. der Bezirksklasse Ost. Wir waren mit Rot-Weiß Sulzbach punktgleich in der Klasse. So mussten wir ein Entscheidungsspiel gegen Rot-Weiß Sulzbach bestreiten. Dies gewannen wir in Hühnerfeld 5:2 und konnten uns für die Entscheidungsrunde für den Aufstieg qualifizieren. Das erste Spiel war in Göttelborn. Wir trafen auf den Tabellenzweiten der Bezirksliga West, auf Fraulautern. Vor 4.000 Zuschauern verloren wir knapp mit 2:1 Toren. Nachdem wir auch die nächsten Spiele gegen Illingen und Schaffhausen verloren, hatten wir mit dem Aufstieg nichts mehr zu tun und verblieben in der Bezirksklasse. Im Spieljahr 1956/57 wollten wir es aber wissen.

Pokal-Halbfinale gegen FCS 1953

Pokal-Halbfinale gegen FCS 1953

Mit einer neuformierten, stark verjüngten Mannschaft unter der sportlichen Führung Kurt Schröders erreichten wir nach 17 Jahren(!) erstmals wieder die Meisterschaft. Wir verloren erst am drittletzten Spieltag ein Spiel und standen schon frühzeitig als Meisterfest. Zu einem weiteren Höhepunkt der damaligen Zeit war das Freundschaftsspiel gegen Werder Bremen. In dieser Zeit spielte der Bruder von unserem Spieler Kurt Schröder, der Nationalspieler Willy Schröder in Bremen. Die Zuschauer sahen am Franzenhaus tollen Fußball. Das Spiel endete 4:3 für Werder Bremen. In der 1. Amateurliga spielten wir in der folgenden Saison eine gute Runde und belegten in der Abschlußtabelle einen respektablen 9. Platz. Wir entwickelten uns wieder zum Pokalschreck. Nachdem wir Brebach, Elversberg und Fraulautern besiegt hatten, standen wir im Endspiel. Der Sieger war teilnahmebereichtigt an den Aufstiegsspielen für die 2. Vertragsspielerliga. Wir trafen im Januar 1958 in Eppelborn auf Marpingen. Vor 4.000 Zuschauern hatte unsere junge Mannschaft mehr vom Spiel. Die größere Erfahrung der Marpinger Elf spielte jedoch eine große Rolle und so verloren wir unglücklich mit 0:2 Toren. 1958/59 belegten wir den 11. Tabellenplatz. Der Altersdurchschnitt der Mannschaft lag bei 20 Jahren! 1958/59 errangen wir mit dem damaligen Trainer Erb den dritten Platz in der Abschlusstabelle, hinter Völklingen und Merchweiler. Dies war die bis dahin beste beste Platzierung in der Verbandsliga.

Die Zeit von 1961–1970
Bis 1964/65 spielten wir weiterhin in der Verbandsliga. Durch die Auflösung der 2. Vertragsspielerliga kamen die Vereine Ludweiler, Friedrichsthal, St. Ingbert, und Theley in die 1. Amateurliga zurück. Der saarländische Fußballverband beschloss, in den Spieljahren 1964/65 und 1965/66 je 3 Mannschaften absteigen zu lassen, um die Klasse dann wieder mit 16 Mannschaften spielen zu lassen. So mussten wir in der Saison 1964/65 in einer Qualifikationsrunde gegen den Abstieg spielen. Unsere damaligen Gegner waren Ensdorf und Körprich. Nachdem wir die beiden Spiele gewannen, war der Klassenerhalt für die Saison gesichert. Im Jahr 1964 wurde unser zweiter Sportplatz am Franzenhaus gebaut. Mit der dazugehörigen Laufbahn war eine Sportstätte entstanden die im Umkreis ihresgleichen suchte. Zunehmen wurde es uns immer schwerer um sportlich in der 1. Amateurliga zu bestehen. Wir kämpften in den Jahren 1966 und 67 gegen den Abstieg. In der Saison 1968/69 konnten wir den Abstieg in die 2. Amateurliga jedoch nicht vermeiden. Schon zu dieser Zeit versuchte unser Verein einen Rasenplatz zu erhalten. Die Zusage der Sportplanungskommission lag bereits vor. Auch die sportliche Perspektive in der 1. Amateurliga war vorhanden. Durch den Abstieg in die 2. Amateurliga jedoch wurde das Vorhaben „Rasenplatz in Quierschied“ um Jahre zurückgeworfen. Im Jahr 1969 wurde in unserem Umkleidegebäude eine neue sanitäre Anlage eingebaut und der Bau unseres Sportheimes durchgeführt.

Die Zeit von 1971–1980

Zwischen 1973 – 1978 nahm Jörg "Bauer" Schwarz an zusammen mit Spielern wie Armin Veh (rechts auf dem Bild),, Roland Dickgießer, Michael Blättel oder Eike Immel zu Sichtungslehrgängen des DFB eingeladen.

Zwischen 1973 – 1978 nahm Jörg „Bauer“ Schwarz an zusammen mit Spielern wie Armin Veh (rechts auf dem Bild),, Roland Dickgießer, Michael Blättel oder Eike Immel zu Sichtungslehrgängen des DFB eingeladen.

Ziel unseres damaligen Vorstandes war es, die 1. Mannschaft schnellstmöglich wieder in die höchste saarländische Fußballliga zu führen. Dies gelang uns leider nicht. In der Saison 1972/73 spielten wir gegen den Abstieg. Aus dem Jahr 1973 ist auch positives zu berichten. So konnten wir Dank großer Unterstützung der Gemeinde Quierschied den neuen Umkleidetrakt einweihen. Im Jahr 1973/74 verließ die Handball-Abteilung die Sportvereinigung und gründete einen eigenen Verein, den ASC Quierschied. Sportlich brachten uns die 70er Jahre nicht voran. So mussten wir in der Saison 1973/74 sogar in einer Abstiegsrunde spielen. Nachdem wir jedoch gegen Holz und Illingen gewannen, war der Klassenerhalt in der 2. Amateurliga Nord/Ost gesichert. Ab dem Spieljahr 1978/79 wurde durch Beschluss des Deutschen Fußballbundes die noch heute gültige Klasseneinteilung der Amateurligen eingeführt. Durch die Einführung der Amateuroberliga wurden wir (Landesliga) jedoch sportlich eine Klasse tiefer eingestuft. Mit dem Spieljahr 1977/78 versuchten wir mit dem neuen Trainer und ehemaligen Spieler Josef Martin einen der ersten drei Plätze in der Landesliga zu erreichen, um in die neue Verbandsliga aufzusteigen. Diese Ziel wurde leider nicht erreicht und so wurden wir in die Landesliga Nord/West eingeteilt. 1979 wurde unser Sportanlage nochmals gründlich renoviert.

Die Zeit von 1981–1990

Meistermannschaft 1982 nach dem entscheidenden Spiel

Meistermannschaft 1982 nach dem entscheidenden Spiel

Sportlich ging es in den 80er Jahren wieder aufwärts. Zu Beginn der Saison 1981/82 wurde Walter Spohr als Spielertrainer verpflichtet. Gleich im ersten Jahr seiner Tätigkeit erreichte Walter Spohr mit seiner kampfstarken Mannschaft die Meisterschaft. Nach Abschluss der Runde war die Sportvereinigung punktgleich mit der spielstarken Mannschaft aus Lebach. Kurios dabei: Wir waren punkt- und torgleich mit den Lebachern und der damalige Lebacher Trainer war der Quierschieder Ex-Trainer Josef Martin. Zur Ermittlung des Meisters wurde ein Entscheidungsspiel erforderlich. Dieses Entscheidungsspiel fand am 20. 5.1982 in Illingen statt. In einem mit großem Kampf geführten Spiel konnte auch nach Verlängerung kein Sieger ermittelt werden. Das Spiel endete leistungsgerecht 0:0 unentschieden. Damit wurde ein zweites Entscheidungsspiel notwendig. Das fand eine Woche später in Hüttigweiler statt. Vor über 2.000 Zuschauer endete das Spiel wieder 0:0 und auch eine erneute Verlängerung brachte keine Entscheidung. So musste ein Elfmeterschießen über die Meisterschaft 1981/82 entscheiden. Hier hatte unsere Mannschaft die besseren Nerven. Wir gewannen das Elfmeterschießen und stiegen nach Jahren des Wartens wieder in die Verbandsliga auf. Von einem weiteren Höhepunkt unserer Vereinschronologie ist von 1982 zu berichten. Unser langjähriger Wunsch nach einem Rasenplatz wurde erfüllt. Mit tatkräftiger Hilfe der damaligen Saarbergwerke konnten wir am 18. Juli 1982 die Einweihung feiern. Sportlich spielten wir in den nächsten Jahren in der Verbandsliga eine gute Rolle. Unser bestes Ergebnis erreichten wir in der Saison 1989/90. Hinter Saar 05 Saarbrücken und dem SV Hasborn erreichten wir den bis dahin besten Platz in der Verbandsliga, einen überzeugenden 3. Platz.

Meistermannschaft von 1981/82 Stehend von links nach rechts: Spohr, Seel, Elgas, Buchborn, Woll, Maurer, Schwarz D., Martin, Noss W., Bastian, Brandstätter. Kniend von links nach rechts: Pfeiffer, Wonn, Schwarz, A. Neurohr, Theobald, Schwarz I.

Meistermannschaft von 1981/82
Stehend von links nach rechts: Spohr, Seel, Elgas, Buchborn, Woll, Maurer, Schwarz D., Martin, Noss W., Bastian, Brandstätter. Kniend von links nach rechts: Pfeiffer, Wonn, Schwarz, A. Neurohr, Theobald, Schwarz I.

Die Zeit von 1991–2000
Nach Ablauf der Saison 1990/91 verließ uns Trainer Walter Spohr nach 10-jähriger erfolgreicher Tätigkeit. Das Spieljahr 1991/92 lief für uns katastrophal. Wir wurden letzter in der Runde und stiegen mit dem ASC Dudweiler in die Landesliga ab. Wir wurden der Landesliga Süd/West zugeteilt. Ziel für die Runde 1992/93 war der direkte Wiederaufstieg. Leider wurde dieses Ziel nicht erreicht. Die sportliche Talfahrt ging jedoch noch weiter. Im Spieljahr 1993/94 stiegen wir auch aus der Landesliga Süd/West ab. Wir mussten den beschwerlichen Weg in die Bezirksliga antreten. Auch hier versuchten wir den direkten Wiederaufstieg, wurden jedoch hinter Meister Altenwald nur Zweiter. Auch die nächsten Jahre in der Bezirksklasse brachten uns sportlich nicht voran, so dass aus dieser Zeit wenig zu berichten ist.

Die Zeit von 2001–2009
In den Spieljahren 2000/01 bis 2009 spielten und spielen wir in der Bezirksliga Süd mit mehr oder weniger Erfolg – in den Abschluss-Tabellen rutschten wir allerdings immer weiter nach unten. Zur Saison 2003/2004 fand ein Umbruch statt. Mit einem früheren Profi des 1. FC Saarbrücken, Wenanty Fuhl, wurde ein namhafter Trainer verpflichtet, der mit einigen Neuzugängen aus der Region eine Frischzellenkur bescherte. Die Mannschaft um die zwar noch leistungsstarken, aber in die Jahre gekommenen Spieler Thomas Seitner, Michael Beres, Rüdiger Bartsch und Axel Schwarz wurde deutlich verjüngt. Unter anderem mit acht Spielern aus der A-Jugend-Verbandsligamannschaft des ASC Dudweiler. Dazu gehörten mit Markus Woll (späterer Erfolgstrainer) und Sebastian Zenner (späteres Vorstandsmitglied) zwei Spieler, die sich auch außerhalb des Spielfeldes für den Verein engagier(t)en. Noch während der ersten Saison des Umbruchs kam es wegen Erfolgslosigkeit zum Trainerwechsel und Olaf Franz folgte auf Fuhl. Mit Franz konnte – unter anderem wegen der Winter-Neuzugänge Sascha Stephan und Thomas Häck – der Klassenerhalt gesichert werden. In der darauf folgenden Spielzeit ging es für Quierschied erneut gegen den Abstieg. Auch dieses Mal wurde der Trainer gewechselt. Auf den entlassenen Franz folgte mit Hans Eiler ein alter Bekannter. Mit ihm schaffte unsere Spvgg. erneut den Klassenverbleib und belegte in Saison 2005/2006 einen beachtlichen 9. Platz. Zur Saison 2006/2007 holte sich Eiler mit Frank Bastian Verstärkung hinzu. Unter der Führung beider Trainer gelang Platz 5 in der Bezirksliga Süd. Die Saison 2007/2008 sollte Bastian dann als alleiniger Trainer bestreiten. Er verließ die Spvgg. allerdings in der Winterpause und sein Nachfolger wurde Werner Gerber. Mit ihm konnte der drohende Abstieg in die Kreisliga A verhindert werden. Zur folgenden Saison 2008/2009 sollte der Aufstieg bzw, faktisch der Klassenerhalt in die neue Landesliga Süd geschafft werden. Trotz zahlreicher Verpflichtungen von außerhalb, die für Gerber getätigt wurden, und einem phänomenalen Start mit sieben Siegen in Folge reichte es am Ende nicht und Quierschied scheiterte als 10. knapp am durch die Ligareform möglichen Aufstieg. Die Wege von Gerber und der Spvgg. trennten sich nach der Saison. Der Verein stand im Jahr 2009 vor wegweisenden Veränderungen. Die Einkaufspolitik der letzten beiden Jahre hinterließ finanziell ihre Spuren – zudem musste nach dem Ausscheiden verschiedener Vorstandsmitglieder bishin zum 1. Vorsitzenden Detlef Martin ein neuer Vorstand gefunden werden. Dies gelang schnell, allerdings blieb die Suche nach einem 1. Vorsitzenden zunächst erfolglos. Schließlich übernahm Lutz Maurer das Amt und legte mit seinem neu gewählten Vorstand den Grundstein für eine erfolgreiche Folgezeit. Die Mannschaft ging mit Trainer Armin Quinten in die Saison 2009/2010.

Die Zeit seit 2010

Der 2010 erbaute Kunstrasenplatz auf der Sportanlage am Franzenhaus.

Der 2010 erbaute Kunstrasenplatz auf der Sportanlage am Franzenhaus.

Aufgrund der Entwicklung der letzten Jahre mussten man in Quierschied in der Saison 2009/2010 „kleinere Brötchen“ backen. Die Qualität des Kaders nahm im Vergleich zu den Vorjahren stark ab und es war klar, dass es in dieser Spielzeit wieder gegen den Abstieg gehen würde. Parallel machte sich eine „Findungs-Kommission“ auf die Suche nach einem 1. Vorsitzenden. Als dieser mit Lutz Maurer gefunden war, nahm die Arbeit des neu gewählten Vorstandes schnell Fahrt auf. Allen Beteiligten war klar: Nur mit einem Kunstrasenplatz wird der Verein zukunftsfähig sein. Während der Vorstand dieses Ziel in die Tat umsetzte, trat sportlich der befürchtete Abstieg ein. Auch ein Trainerwechsel hin zu Sighard Groß konnte dies nicht ändern. Doch der Neuanfang nahm schnell Gestalt an. Mit Markus Woll – damals noch in Diensten des Verbandsligisten SG Jägersfreude – stellte sich ein früherer Leistungsträger und Jugendspieler für das Traineramt ab der Saison 2010/2011 zur Verfügung. Pünktlich zu seinem Amtsantritt im Sommer 2010 erstrahlte der neue Kunstrasenplatz auf der nun deutlich aufgewerteten Sportanlage am Franzenhaus. Einen großen Anteil daran, dass der Umbau erfolgreich vonstatten ging, hatte Sighard Groß, der sich mit seiner Erfahrung in diesem Bereich entscheidend für die Sportvereinigung einsetzte. Eine regelrechte Aufbruchsstimmung machte sich in Quierschied bemerkbar, frühere Jugendspieler kamen von höherklassigen Vereinen zurück, um unter dem damals 25-jährigen Spielertrainer den Wiederaufstieg zu schaffen. Und das gelang. Nach der Kreisliga-Meisterschaft 2011 (auch die 2. Mannschaft wurde Meister ihrer Klasse) holte die Erste auch im Folgejahr in der Bezirksliga die Meisterschaft. Zudem wurde aufgrund des regen Zulaufs aus der eigenen Jugend und der vermehrten Rückkehr früherer Spvgg.-Spieler wie Sascha Scheid, Tim Leinenweber oder Dennis Dillenburger in der Saison 2011/2012 sogar eine dritte aktive Mannschaft für den Spielbetrieb angemeldet. Die nun in der Kreisliga A Obere Saar aufstiegsberechtigt startende 2. Mannschaft wurde auf Anhieb Sechste. In der ersten Landesliga-Saison seit ewigen Zeiten schaffte Woll mit der 1. Mannschaft Platz 3 (Saison 2012/2013), die 2. Mannschaft wurde in der Kreisliga A Obere Saar ebenfalls 3. und die 3. Mannschaft holte die Vizemeisterschaft in der Kreisliga B Obere Saar. Die Spielzeit 2013/2014 war schließlich die seit langem erfolgreichste der Vereinsgeschichte. Durch einen 3:1-Sieg über den SV Schwemlingen-Ballern im Relegationsspiel schaffte unsere Erste den ersten Verbandsliga-Aufstieg seit über 20 Jahren! Von den gut 800 Zuschauern in Überherrn waren deutlich mehr als die Hälfte zur Unterstützung der Quierschieder Wambe angereist. In der Landesliga erreichte unser Team hinter dem FV Püttlingen die VIzemeisterschaft.

Verbandsliga-Aufstiegsparty nach dem 3:1-Sieg über den SV Schwemlingen-Ballern am 28. Mai 2014. Foto: Rolf Ruppenthal.

Verbandsliga-Aufstiegsparty nach dem 3:1-Sieg über den SV Schwemlingen-Ballern am 28. Mai 2014. Foto: Rolf Ruppenthal.

Auch die 2. Mannschaft erreichte die Relegationsrunde und spielte um den Aufstieg in die Bezirksliga. Allerdings scheiterte die Mannschaft des neuen Trainers Hans Eiler im Halbfinale am SV Lisdorf (2:3 n.V.). Unsere von Thommy Nawrath betreute 3. Mannschaft feierte hingegen die Meisterschaft in der Kreisliga B Obere Saar. Zum erfolgreichen Abschneiden in dieser Saison trugen auch unsere Alten Herren bei. Angeführt von AH-Leiter Alexander Wolfanger sicherte sie sich etwas überraschend die Saarlandmeisterschaft der AH-B!

Ein Jahr später feierte die Spvgg. Quierschied die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte. In der Spielzeit 2014/2015 wurde die 1. Mannschaft als Aufsteiger auf Anhieb Siebter, die zweite Mannschaft sicherte sich mit der Meisterschaft in der Kreisliga A Halberg den Aufstieg in die Bezirksliga und die 3. Mannschaft wurde ebenfalls Meister der Kreisliga B Halberg. Zudem stieg die A-Jugend der SG Quierschied als souveräner Bezirksliga-Meister in die Verbandsliga auf und die AH-B vom neuen AH-Leiter Thomas Seitner sicherte sich die Saarlandmeisterschaft auf dem Feld. In die Saison 2015/2016 ging die Spvgg. mit einem neuen Trainer für die 2. und 3. Mannschaft: A-Jugendtrainer Dirk Groß folgte auf Meistertrainer Hans Eiler.