{"id":5242,"date":"2012-10-08T14:42:45","date_gmt":"2012-10-08T14:42:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spvgg-quierschied.de\/?p=5242"},"modified":"2012-10-11T12:37:27","modified_gmt":"2012-10-11T12:37:27","slug":"erste-klatsche-seit-langem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spvgg-quierschied.de\/?p=5242","title":{"rendered":"Erste Klatsche seit langem"},"content":{"rendered":"<p dir=\"ltr\"><strong>Am 10. Spieltag der Landesliga S\u00fcd gastierte unsere Mannschaft bei den Sportfreunden Hanweiler. Nach der 0:1-Heimniederlage gegen den SV Geislautern hatte man sich viel f\u00fcr diese Ausw\u00e4rtspartie vorgenommen. Trotz eines guten Starts in das Spiel gab es am Ende eine sehr entt\u00e4uschende 1:6-Klatsche. <\/strong><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Spielertrainer Markus Woll musste seine Anfangself erneut umstellen, nachdem sich in der letzten Woche Christian Schwartz und Hendrik Gr\u00e4tz verletzt abgemeldet haben. Gegen die spielstarke Mannschaft aus Hanweiler wollte man defensiv kompakt stehen, wof\u00fcr Coach Woll auch taktische \u00c4nderungen vornahm. Woll wies vor allem \u00fcber die starken Akteure auf den Au\u00dfenpositionen der Sportfreunde hin und warnte seine Mannschaft davor, diese zur Entfaltung kommen zu lassen. Im Zentrum sollte das eigene Spiel durch Tim Leinenweber angekurbelt werden, Woll und Allard sicherten defensiv ab. Quierschied erwischte vor vielen mitgereisten Zuschauern einen guten Start und hatte durch Andreas Breier die erste gute Chance. Matthias Klein spielte einen Querpass, Breiers Schuss aus 5 Metern ging knapp \u00fcber das Tor. Danach eine weitere gro\u00dfe M\u00f6glichkeit: Nach einer Woll-Ecke kam Dominik Schaum zum Kopfball. Schaum traf den Ball mit voller Wucht, jedoch setzte er ihn knapp am Tor von Keeper Kai Kullack vorbei. Auch Hanweiler kam nun gef\u00e4hrlich vor das Tor der Wambe. Thim Scherer steuerte \u00fcber links auf Torwart Kai Berrang zu, dieser konnte jedoch parieren. Das Spiel sollte zun\u00e4chst das halten, was man sich von einem Duell des Tabellenvierten zuhause gegen den Dritten im Vorfeld auch versprechen durfte. In der 18. Minute dann die F\u00fchrung f\u00fcr die Spvgg: Leinenweber spielte den Ball zu Woll, der \u00fcber rechts auf das Geh\u00e4use von Kullack zulief. Woll umkurvte den Hanweiler Schlussmann und schob das Leder zum 0:1 in die Maschen. Der Quierschieder Plan schien aufzugehen, in den ersten 20 Minuten hatte man das Gef\u00fchl: heute geht was. Doch es kam anders. Es dauerte nur eine Minute, da lag der Ball auf der anderen Seite im Netz. \u00dcber rechts setzte sich ein Spieler der Gastgeber gegen gleich zwei Spvgg-Spieler durch und flanke den Ball in die Mitte. Thim Scherer stand v\u00f6llig frei und k\u00f6pfte den Ball auf das Tor. Berrang bekam die Hand noch an den Ball, doch Schiedsrichter Marius Becker sah diesen hinter der Linie. Eine strittige Entscheidung, aber die Quierschieder Proteste hielten sich in Grenzen &#8211; neuer Spielstand: 1:1. Anschlie\u00dfend musste Abwehrchef Jan Bernarding wegen einer Schulterverletzung ausgewechselt werden. Ein R\u00fcckschlag, denn Bernarding gilt in der Hintermannschaft als Mister Zuverl\u00e4ssig. F\u00fcr ihn kam Sascha Scheid in das Spiel. In den n\u00e4chsten 10 Minuten drehte Hanweiler auf und gerade \u00fcber Au\u00dfen ging die Post ab, die Wambe schienen zeitweise \u00fcberfordert. Zwei Flanken von au\u00dfen, zweimal stand Veysi Duyar in der Mitte v\u00f6llig frei und sorgte mit seinem Doppelschlag f\u00fcr die Tore zum 2:1 und 3:1. Dabei wurde es Hanweiler viel zu einfach gemacht! Sowohl bei den Hereingaben als auch bei der Verwertung st\u00f6rten die Quierschieder Defensivspieler nicht energisch genug &#8211; teilweise war dies auch nicht m\u00f6glich, weil man viel zu weit von den Gegenspielern weg war. Die F\u00fchrung verspielt, aber trotzdem war noch eine Stunde zu spielen. Im Anschluss hatte die Spvgg durch Breier, Leinenweber und Scheid sehr gute Chancen wieder heranzukommen. Doch auch im Angriff fehlte nun die letzte Entschlossenheit. Nicht desto trotz, die Partie blieb munter und offen. Einen echten B\u00e4rendienst bescherte kurz vor der Pause Tim Leinenweber seinem Team. Nachdem er bereits wegen Meckern gelb gesehen hatte, schickte ihn Schiedsrichter Becker wegen Ballwegschie\u00dfens mit der Ampelkarte vom Platz. Gerade auf ihn setzte Woll an diesem Tag gro\u00dfe St\u00fccke und in der Pause h\u00e4tte man eine neue Marschroute vorgeben k\u00f6nnen. Doch mit nun 10 Mann auf dem Platz schien dieses Vorhaben extrem schwer. Absolut \u00e4rgerlicher Platzverweis und f\u00fcr die Spieler, die nun in Unterzahl agieren musste, war es eine echte Ohrfreige. Trotzdem versuchte Trainer Woll seine Mannschaft in der Kabine wachzur\u00fctteln und auch mit 10 Mann alles zu investieren. Direkt gab es auch die n\u00e4chste gute Chance. Andreas Breier passte auf Matthias Klein, der aus spitzem Winkel knapp am Hanweilerer Tor vorbeischoss. Wie hei\u00dft es so sch\u00f6n: H\u00e4tte, wenn und aber &#8211; alles nur Gelaber. Denn im Fu\u00dfball z\u00e4hlen die Fakten und das sind nun einmal die Tore. Wieder wurde es der Heimelf \u00fcber au\u00dfen zu einfach gemacht, Nico Kehl vollstreckte in der Mitte zum 4:1. Quierschied brach nun f\u00fcr einige Minuten v\u00f6llig in sich zusammen und die Sportfreunde spielten sich in einen Rausch. Innerhalb von 4 Minuten kassierte Quierschied zwei weitere Gegentore. Nat\u00fcrlich war die Mannschaft verunsichert, da Hanweiler die Partie im ersten Abschnitt drehte. Nat\u00fcrlich war es unheimlich schwer in Unterzahl auszukommen. Nat\u00fcrlich schmerzte auch die Auswechslung von Jan Bernarding. Aber die absolute Gegenwehr gegen diese Klatsche fehlte in dieser entscheidenen Phase. 1:6-R\u00fcckstand, der K\u00e4se war gegessen. Nun ging es nur noch darum, Schadensbegrenzung zu betreiben. Hanweiler fuhr das Tempo wieder einen Gang zur\u00fcck, Quierschied verteidigte wieder konzentrierter. In den letzten 20 Minuten war das Spiel wieder offener, die Spvgg hatte durch zahlreiche Konterchancen die M\u00f6glichkeit, Ergebniskosmetik zu betreiben. Doch selbst beste Chancen von Oliver Wirth mit einem Kopfball, Sascha Scheid mit einem Lupfer \u00fcber den herausst\u00fcrmenden Kai Kullack oder aber Markus Woll, dessen veremeintliches Abseitstor h\u00e4tte z\u00e4hlen m\u00fcssen &#8211; es lief nun einfach alles schief und wollte nichts mehr funktionieren. Es blieb beim 1:6 und der ersten richtigen Klatsche seit dem Abstieg vor drei Jahren.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Es bringt an dieser Stelle nichts, auf die Mannschaft draufzuhauen. Gemeinsam muss man diese Situation durchstehen und der Truppe solch einen schwarzen Sonntag auch mal zugestehen. Klar ist aber auch, dass jeder seine Leistung und Einstellung &#8211; aber auch seine volle Konzentration vor dem Spiel auf die erteilten Aufgaben hinterfragen muss. Neue Situationen bedeuten auch neue Herausforderungen und diesen m\u00fcssen sich die Spieler nun stellen. Am Mittwoch geht es im Pokal gegen den Verbandsligisten Bous, am Sonntag gegen die wieder erstarkten Fechinger. Nun gilt es, echten Zusammenhalt zu zeigen und mit Wut im Bauch den Schalter umzulegen. Auf gehts Jung\u00b4s &#8211; dass wir es k\u00f6nnen, wissen wir!<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"text-decoration: underline;\">10. Spieltag Landesliga S\u00fcd, 07.10.2012 SF Hanweiler &#8211; Spvgg Quierschied 6:1 (3:1)<\/span><br \/>\nSFH: Kullack, Schreiber, Pyka, St\u00f6tzer (60. Federkeil), Dansoko (67. Sachse), M\u00fcller, Bickelmann, Scherer, Duyar, Kehl (73. Noller), Joseph<br \/>\nSpvgg: Berrang, Bernarding (20. Scheid), Schaum, Blank, Dillenburger (60. Eiler), Mangione, Klein, Allard, Leinenweber, Woll, Breier (75. Wirth)<br \/>\nTore:0:1 Woll (18.), 1:1 Scherer (19.), 2:1 Duyar (23.), 3:1 Duyar (31.), 4:1 Kehl (50.), 5:1 Duyar (51.), 6:1 Scherer (55.)<br \/>\ngelb-rot: Leinenweber (42.) Zuschauer: 250 Schiedsrichter: Marius Becker (V\u00f6lklingen)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 10. Spieltag der Landesliga S\u00fcd gastierte unsere Mannschaft bei den Sportfreunden Hanweiler. Nach der 0:1-Heimniederlage gegen den SV Geislautern hatte man sich viel f\u00fcr diese Ausw\u00e4rtspartie vorgenommen. 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